Angst und Entspannung können Sie nicht gleichzeitig empfinden. Wie kommt es, dass Angst manche Menschen zu Höchst­leistun­gen antreibt et alii erstarren lässt? Die mit solchen Zusätzen angebotenen Lebensmittel (sagen wir mal Margarinen) werden zum großen Teil allerdings von Menschen verzehrt, die keinen erhöhten Cholesterinspiegel haben. Die Shisha ist zweifellos sanft, weil sie keinen stechenden Duft erzeugt. Der Vollständigkeit halber werden darauf folgend noch diejenigen Wirkstoffe und Lebensmittel genannt, denen nichts unversucht lassen nachgesagt wird, sie könnten das Cholesterin senken oder das Fettstoffwechselprofil günstig beeinflussen – obwohl es dafür überhaupt keinen Anhaltspunkt, geschweige denn Nachweis gibt. Wir haben neben den (wissenschaftlich nachweislich) bewährten Wirkstoffen und Lebensmitteln aber auch solche, denen eine cholesterinsenkende oder das Fettstoffwechselprofil günstig beeinflussende Wirkung nachgesagt wird, obwohl nur unsichere und für den therapeutischen Einsatz ungenügend gesicherte Daten vorliegen. Die Gruppe um Sabatine hat für ihre Metaanalyse Daten von 21.492 Patienten nach seiner aktiven Phase von mindestens 75 Jahren (8,8%) aus 29 randomisierten Studien mit insgesamt 244.090 Studienteilnehmern herangezogen. Allerdings sind die Daten hierzu dürftig und lassen vermuten, dass keine Sterbensseele fruchtspezifische, sondern ein einziger allgemein nachzuweisende cholesterinsenkende Wirkung vorliegt (diese gilt auch für alle anderen Pektine, beispielsweise für Apfelpektin).

Seine medizinische Bedeutung verdankt das Süßholz erst recht seiner lange Jahre bekannten Wirkung als Mittel gegen Husten, Verstopfung und virusbedingte Schleimhautinfektionen sowie zur Wundheilung. Arganöl: Pur in die Kopfhaut einmassiert sollte es ohne Überleitung einwirken (1 x pro Woche). Empfohlen wird pro Woche mindestens 3 mal 20 Minuten mittlere Belastung, es darf aber durchaus auch mehr sein. Im Handel werden aber auch Extrakte aus den Blättern hierbei Prädikat »Cholesterin senkend« beworben und angeboten – dabei liegen keinerlei Studien zum Gesundheitswert oder zur kontrollierten Cholesterinsenkung von Artischocken vor. Deshalb sollten die Patienten unter der Therapie mit PSSCK9-Hemmern auf die Vorteile einer Lebensstilmodifikation zur Verhinderung von Diabetes hingewiesen werden. Aufgrund des geringen Anteils an über 75-jährigen Teilnehmern in diesen Studien galt die Evidenz für den Nutzen einer Cholesterinsenkung bei Menschen dieser Altersgruppe bislang jedoch als relativ schwach. Demgegenüber liegt bislang keine einzige Studie vor, die für diesen „Patienten“ auch nur einen geringfügigen Nutzen einer Cholesterinsenkungstherapie zeigen würde. Folgen dieser Abhängigkeit seien: – Die Tatsache, dass ein hoher Cholesterinspiegel, im Unterschied zu vielfach suggeriert, statistisch nicht mit einer Verkürzung der Lebenserwartung verknüpft ist, würde in der kardiologischen Fachwelt weitgehend ignoriert.

So veröffentlichte das „Stockholm Network“ mit seiner Unterorganisation „Centre for the New Europe“ (CNE) im Jahre 2006 eine Studie hierbei Titel „Cholesterin: Die Implikationen der öffentlichen Politik, unzureichend zu unternehmen“ (Cholesterol: The Public Policy Implications of Not Doing Enough) und prophezeit eine „Gesundheitskrise“ bis 2020, falls die gegenwärtige Praxis des „Cholesterin-Managements“ nicht entsprechend einer verstärkten Anwendung von Cholesterinsenkungspräparaten geändert würde. Sollen erhält das CNE über jeder zweite seiner Finanzierung alleine von Pfizer, dessen Hauptumsatzträger der Cholesterinsenker Lipitor/Sortis ist, daneben soll auch der Pharmakonzern Merck Sharp & Dohme (MSD), Hersteller der Cholesterinsenker Zocor und Ezetrol (Ezetimb), zur Finanzierung der Organisation beitragen. Zu den Gründern des „Stockholm Network“ gehört Pfizer-Vorstand Michael W. Hodin; im Vorstand des CNE sitzt darüberhinaus Catherine Windels, die gleichzeitig als „Director of International Affairs“ für Pfizer tätig ist. Von besonderer Bedeutung ist darüberhinaus die Fragestellung, ob eine Cholesterinsenkung eine präventive Wirkung gegenüber bestimmten Krebserkrankungen hat, oder ob diese die Entstehung von Krebserkrankungen sogar begünstigt.

Darüberhinaus wird das Thema in den in Apotheken ausliegenden kostenlosen Publikationen regelmäßig zufolge der Cholesterin-KHK-Hypothese aufgegriffen. Die Abhängigkeit der meisten an medizinische Praktiker (niedergelassene Ärzte oder Krankenhausärzte) gerichteten medizinischen Publikationen (z. B. Ärzte-Zeitung, Medical Tribune, Der Internist) vom Werbebudget der großen Pharmakonzerne verhindere eine kritische auseinandersetzung damit Thema in solchen Zeitschriften. Es gibt mehr der älteren Patienten (54,7%) hatten an Statin-Studien teilgenommen, 28,9% an Studien mit Ezetimib und die übrigen 16,4% an Studien mit PCSK9-Hemmern. Diese sind sicher und für mehrheitlich Behandelten gut verträglich. PCSK9-Hemmer haben sich bisher als gut verträglich erwiesen. Dennoch wird die Substanz im Internet als Lipidsenker vermarktet und wie ein Medikament gehandelt. Die wissenschaftliche Qualität der fast ausschließlich von Herstellern finanzierten Medikamentenstudien in Betreff Cholesterinsenkung wird nicht gesichert sein. Gleichzeitig spielen Apothekerfunktionäre und Apotheker eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Aufmerksamkeit fürs Thema Cholesterinspiegel-Messung und -Senkung. Es wird vermutet, dass der höhere Cholesterinanteil der Muttermilch dafür eingebunden sein könnte, dass gestillte Kinder später im durchschnitt einen höheren IQ entwickeln, weiter bekannt ist, dass Cholesterin beim Aufbau des Gehirns und Nervensystems eine wesentliche Rolle spielt.

Von newsadmr