Angst – Online Lexikon Für Psychologie Und Pädagogik

Orte und Situationen, die Angst machen, werden gemie­den. Im Rah­men einer Therapie und einer medikamentösen Behandlung lässt sich die Angst meist gut beherrschen. Gegenüber den meisten anderen Angststörungen sind Männer von einer sozialen Phobie genauso häufig betroffen wie Frauen. Bei den primären Angststörungen sind es erst recht die Generalisierten Angststörungen, das Panik-Syndrom, die Agoraphobie, die Sozialphobie, die spezifischen Phobien und – im erweiterten Sinne und später wahrscheinlich eigene Klassifikationen ausfüllend – die Zwangsstörungen und die posttraumatische Belastungserkrankung beziehungsweise -störung. Angststörungen äußern sich einerseits durch seelische Symptome, nämlich das intensive Empfinden von Angst und Bedrohung bis zur Panik. Bleibt die Störung unerkannt und unbehandelt, nimmt sie oft einen chronischen Verlauf. Bei alldem die Angst ohne ersichtlichen Grund immer wieder über einen längeren Zeitraum Begleiter ist, kann das für eine Störung der Angst sprechen – unter diesen Umständen als Anzeichen der generalisierten Angststörung.

Zugleich soll ein geschützter Zeitraum für den Exklusivvertrieb neuer Medikamente helfen, die kostspielige Entwicklung zu refinanzieren. Von Haus aus sind rezeptpflichtige Potenzmittel chemisch hergestellte Medikamente mit einer starken und wissenschaftlich bewiesenen Wirkung. Menschen mit einer Angststörung haben ein erhöhtes Risiko für Alkohol- oder anderen Suchtmittel-Missbrauch, da sie so ihre Beschwerden dämpfen möchten. In konflikthaften Situationen erlebt die Person deshalb eine Überforderung, und es können alte kindliche Ängste in ihr aufsteigen. Es kann auch Angst vor einer Situation oder einem Objekt erworben werden, mit der die Person selbst noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Auch körperliche Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Schmerzen oder Atemnot treten bei Betroffenen mit einer vermeintlich extremen Stärke auf. Meist dauert die Panikattacke einige Minu­ten lang an, der Betroffene verlässt typischerweise den Raum und meidet anschließend die Panik auslösende Ursache. Angst oder Panik auslösende Situationen sollten vom Betroffenen bewusst ge­sucht anstatt gemieden werden. Herz und Atmung. Bei Angstpatienten scheint es so zu, dass sie über ein labiles Vegetativum verfügen, das leicht durch verschiedenste Reize erregt werden kann. Wird eine Angst, die ohne sichtbaren Grund immer wieder auftritt, zu einer kontinuierlichen Begleiterscheinung im täglichen Leben, dann spricht man von krankhafter Angst. Wir haben allerdings nicht klar, ob diese Ergebnisse nur auf genetische Faktoren zurückgeführt werden können, denn Verwandte ersten Grades leben häufig auch in der gleichen Umwelt oder sie sind bzw. waren ähnlichen Einflüssen ausgesetzt.

Die Betroffenen erleben sich selbst oder die Umwelt als fremd und unwirklich und haben Angst, in Ohnmacht zu fallen, zu sterben oder verrückt zu werden. Der portugiesische Autor Rui Zink macht in seiner Satire „Die Installation der Angst“ die Angst zu einem Produkt, das man sich in seiner Wohnung wie einen Internetanschluss oder eine Alarmanlage installieren lassen kann. Schwindel wird in seiner Wahrnehmung zum Vorbote einer Ohnmacht. Durch die Verhaltenstherapie soll der Betroffene lernen, sich dem Auslöser seiner Angst zu stellen anstatt ihn zu meiden. Allerdings wirkt Levitra länger als Viagra – von 4 bis 10 Stunden (gegenüber 4 Stunden für Viagra), man soll Levitra 15-20 Minuten vorm Geschlechtsverkehr (gegen 1 Stunde bei Viagra), mit ein bisschen Wasser einnehmen. Einzunehmen ist eine Tablette etwa eine Stunde vorm geplanten Geschlechtsverkehr. Je eher die Angststörung behandelt wird, desto besser ist die Prognose. Je früher im Krankheitsverlauf die Di­agnose gestellt und eine Behandlung begonnen werden, umso besser ist die Prognose der Erkrankung. Wenn Gefühle wie Ärger, Frustration, Traurigkeit oder auch Freude unterdrückt werden, kann eine sogenannte frei-flottierende Angst entstehen, eine Angst ohne genau zu wissen wovor.

Je länger bestimmte Situationen gemieden werden, umso schwieriger wird es für die Betroffenen, wieder in diese Situationen hineinzugehen. Je länger Sie diesen Schritt hinausschieben, desto schwieriger wird die Thera­pie der Angststörung. Das kann die Angst vor diesen Situationen dementsprechend verstärken. Jeder ist mal kann sich selbst nicht leiden – und hält sich dann von anderen Menschen oder bestimmten Situationen fern. Angst vor einzelnen Objekten oder Situationen wie Spinnen, Spritzen, Fliegen, Fahrstühlen, Höhe. Neben sozialen Phobien gibt es noch spezifische Phobien, mit Symptomen wie Panik vor Spinnen oder Höhe. Ungeachtet alledem, ob die Angst nun begründet oder unbegründet ist, reagiert unser Körper mit bestimmten Symptomen auf die Angst. Während eine größere Anzahl von Medizinern inzwischen höhere Grenzwerte befürwortet, um gerade ältere Patienten nicht unnötig medikamentös therapieren zu müssen, sprechen sich Befürworter von Blutdrucksenkern für niedrigere Werte aus, um frühzeitig Gefäß- und Folgeschäden vorzubeugen. Zudem gibt es neben der Behandlung eine sogenannte Angstbewältigungsgruppe, die stationäre Patienten zweimal in dieser Woche besuchen können.