Thieme E-Journals – AINS – Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie / Abstract

Menschen mit Diabetes haben ein erhebliches Risiko für Komplikationen an Augen, Nieren, Herz, Gefäßen sowie für Amputationen und sie haben eine eingeschränkte Lebenserwartung. DiGAs können vom behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten auf Rezept verordnet werden. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und ein schneller Blutzuckeranstieg während der Mahlzeiten kann verhindert werden. Besteht der Verdacht auf Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), lässt sich die Diagnose anhand der Blutzuckerwerte stellen. Einem Diabetiker sollte bei Verdacht oder Anzeichen für Unterzuckerung sofort Glukose hinsichtlich Zucker (z. B. Traubenzucker, Schokolade, Apfelsaft, Cola) zugeführt werden. Die Therapie beider Formen erfolgt auf der Intensivstation, wo Insulin zugeführt wird und der Flüssigkeitsverlust und der Elektrolythaushalt ausgeglichen werden. Durch den hohen Flüssigkeitsverlust infolge der vermehrten Ausscheidung von Urin kommt es zum Verlust an Elektrolyten und zu innerer Austrocknung (Exsikkose). Auch die Zuckerkonzentration im Urin kann einen Hinweis geben. Früh zeigt sich eine erhöhte Eiweiß-Ausscheidung im Urin (Albuminurie) anhand der Urin-Laborwerte. Die Diagnose des Typ 1 lässt sich anhand des erhöhten Blutzuckerspiegels im nüchternen Zustand relativ leicht stellen.

Typ-2-Diabetes zeigt sich meistens nicht so deutlich anhand von typischen Symptomen. Die Entstehung von Typ-2-Diabetes ist multifaktoriell, wobei als Auslöser Übergewicht, eine ungünstige Lebensweise und genetische Einflüsse bekannt sind. Wie gefährlich sind schwere Unterzuckerungen? Welche Arten von Diabetes gibt es? Zu sehen sein verschiedene Arten von Diabetes, die sich hinsichtlich der Entstehung, der Ausprägung, der Symptome und der Behandlung voneinander unterscheiden. Typische Symptome für Diabetes Typ-1 sind ständiger Durst und vermehrter Harndrang. Typische Symptome sind beispielsweise erhöhter Durst, häufiges Wasserlassen, extremer Hunger, chronische Müdigkeit, Juckreiz, trockene Haut, Schwächegefühle, Reizbarkeit, verschwommenes Sehen, langsam heilende Wunden und häufige Infektionskrankheiten. Zu den typischen Anzeichen von Diabetes zählen häufiges Wasserlassen, starker Durst und Gewichtsverlust. Auch ein starker Gewichtsverlust ist ein Anzeichen für Typ-1-Diabetes. Typ-1-Diabetes wird vererbt, ist also geerbt. Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (PDF).

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) ist die Mittelmeerdiät oder mediterrane Ernährung sehr empfehlenswert bei Diabetes. Eine kürzlich publizierte Studie zeigt, warum dies zu selten festgestellt und behandelt wird. Weiterhin wird der Zimtrinde eine günstige Wirkung bei Diabetes mellitus Typ 2 zugesprochen, was bei einer Tagesdosis von ein bis sechs Gramm in einer Studie nachgewiesen werden konnte. Er führt zu dem starken Anstieg des Blutzuckers und gleichzeitig zu einer Unterversorgung der Körperzellen. Trotz der früher gefürchteten Nebenwirkung einer Laktatazidose ist Metformin heute ein Standardmedikament beim Typ 2 Diabetes. Liegen die Nüchternwerte bei 100 bis maximal 125 mg/dl, spricht man von einer abnormen Nüchternglukose. Beim Typ 2 Diabetes wird dies eingangs über konsequente Diät und Bewegungstherapie zur Reduktion des Körpergewichtes versucht. Beim Typ-1-Diabetes liegt eine Funktionsstörung der Betazellen (Inselzellen) der Bauchspeicheldrüse (Lagerhanssche Inseln im Pankreas) vor. Da Stress zu beträchtlichen Blutzuckerschwankungen führen kann, sollte dieser soweit wie möglich ausgeschaltet werden. Was immer man im Leben erlernen oder erreichen möchte, Rückschläge muss jeder einstecken, sonst wären alle Menschen hier Ausnahmeerscheinungen. Liegen diese vor, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das den Wandabschnitt mit Blut versorgende Gefäß verengt und der Blutfluss unter der Belastung schlecht ist. Auch trügt die Tatsache, dass Frauen erst viel später an Bluthochdruck und hohen Cholesterinwerten leiden als Männer.

In der Naturheilkunde wird Stevia deswegen bisher schon bei Bluthochdruck und Sodbrennen verwendet. Aus der Naturheilkunde sind ewig lange Stimmen zu hören, die den vermehrten Einsatz der Stevia-Pflanze als Süßungsmittel verlangen. Da Süßstoff das Versessen auf süßen Lebensmitteln steigert, sollte er schonend eingesetzt werden. Dabei werden die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) durch körpereigene Antikörper (Abwehrstoffe) zerstört, wodurch ein Insulinmangel entsteht. Empfohlen wird eine Zufuhr von Kohlenhydraten mit hohem Ballaststoff-Anteil, nur Gemüse, Topinambur, Kartoffeln, Obst, Vollkornprodukte und Rohkost. Für Typ 1 Diabetiker ist es unabdingbar, die genaue Menge an Kohlenhydraten in einzelnen Nahrungsmitteln zu kennen. Vorm eigentlichen Glukosetoleranztest an der Zeit sein sich etwa 3 Tage lang weiter wie bisher beziehungsweise mit ausreichend Kohlenhydraten ernähren und nicht hungern. Denn der Grenzwert von 48 mmol/mol beziehungsweise 6,5 Prozent lässt sich nicht mir nichts, dir nichts auf Kinder übertragen. Vorm Test nimmt der Patient beziehungsweise die Patientien an drei aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 150 Gramm Kohlenhydrate zu sich, bleibt vorm Test jedoch 12 Stunden nüchtern. 2 Stunden später folgt eine Blutabnahme. Mindestens 10 Stunden vor dem Test muss man dann jedoch nüchtern bleiben, id est: 10 bis 16 Stunden ohne Nahrung, Alkohol und Rauchen. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und Rauchen fördern diese Resistenz im Körper, wodurch das Insulin nicht länger optimal wirken kann.